„In unserem Verein sind alle willkommen, die sich für Sport und Gemeinschaft begeistern – abteilungs- und generationsübergreifend, an kein Leistungsniveau gebunden.“
(Satz aus unserem Leitbild)
(Satz aus unserem Leitbild)
DJK-Sportverband München und Freising im Gespräch mit der Sportprominenz.

Am 3. Oktober fanden bei allerschönstem Bergwetter am Tag der Wiedervereinigung in Lampoding wieder die DJK-Meisterschaften im Stockschießen statt.

Das schöne Wetter und der Feiertag mögen auch dazu beigetragen haben, dass sich die Anmeldungen eher in Grenzen hielten. So gingen bei den Aktiven nur 5 Moarschaften an den Start, die in einer Doppelrunde ihren Meister suchten. Vom SVO gingen Manfred Schambeck, Franz Mittermaier, Alois Setz und Josef Zeiler an den Start. Leider konnten wir unsere Erfahrung mit einem Altersdurchschnitt von fast 70 Jahren nicht in Ergebnisse umsetzen. Mit nur 2 gewonnenen Spielen belegten wir den 5. Platz, konnten aber sowohl den Erstplatzierten als auch den Zweitplatzierten einmal schlagen – das zeigt das vorhandene Potential.
Unsere Breitensportler machten dies besser. Fritz Deuschl, Isidor Deuschl, Wolfgang Eberharter und Siegfried Weber gewannen in der 7er-Gruppe 4 Spiele. Lediglich 2 Spiele wurden äußerst knapp verloren und so belegten sie einen sehr guten 3. Platz.
Nachdem alle gut gespeist und ausgiebig die Spielverläufe diskutiert hatten, machten wir uns dann doch zufrieden und mit einem Kofferraum voller Wurstpreise auf die lange Heimreise.
Josef Zeiler
Am Kirchweih-Montag, 19. Oktober findet ab 14:00 Uhr wieder unser alljährliches Kirtamontag-Mixed-Turnier statt. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer/innen.
Im Anschluss daran wollen wir die Siegerehrung der Einzelmeisterschaften vornehmen.
Abteilungsleitung Stockschießen
Am Freitag, 18. September waren unsere Stockschützen mit drei Moarschaften in Hacklthal beim Brotzeitturnier und haben dieses mit 6:3 gewonnen.
Dieses Ergebnis ist beim Stockschießen eigentlich nicht üblich, aber wenn es um eine Brotzeit geht, dann sind sie findig, unsere Freunde vom Maßen, Anstehen, Aufgeben, Außeschiaßn und Eineziggen.

Die Moarschaften bestanden dieses Mal – auch eher unüblich aus vier Herren und einer Dame. Im Modus jedes Team gegen jedes Team ergab das insgesamt 9 Spiele, von denen die Oberndorfer 6 gewinnen konnten – obwohl für die Oberndorfer das Pflaster in Hacklthal immer ein besonders heißes Pflaster ist, einfach weil sie das Pflaster als Bahn nicht gewohnt sind.
Anschließend haben die Verlierer den Gewinnern eine Brotzeit bezahlt, die praktischerweise gleich beim Wirt in Hacklthal im Rahmen eines gemeinsamen gemütlichen Abends eingenommen wurde.
Nächstes Jahr findet dieses Turnier wieder in Oberndorf statt – mal schauen, wer dann wem eine Brotzeit bezahlt.
Mixed-Runde Sommer
Im letzten Punktspiel in Gars am 18. September hat unser Team mit 5:1 einen deutlichen Sieg errungen und damit die Tabellenführung gesichert.
Unsere junge Truppe hat mit Verena Kaser, Julia, Alex und Markus Stein nichts anbrennen lassen und alle Einzel deutlich gewonnen. Julia und Markus setzten sich auch im Doppel nach hartem Ringen im Champions-Tiebreak durch. Nur Rosi Stein und Sepp Lipp mussten ihr Doppel im Champions-Tiebreak abgeben – aber am Alter hat es sicherlich nicht gelegen.
Die Bilanz aus der Mixed-Runde ist mit einer Niederlage und drei Siegen insgesamt sehr positiv!
Mixed-Runde Winter
Auch im kommenden Winter wird unser Mixed-Team sich wieder an der Punktrunde beteiligen.
Samstag, 24.10.2026, 16:00, DJK-SV Oberndorf : SSV Töging
Samstag, 19.12.2026, 16:00, TV Altötting : DJK-SV Oberndorf
Sonntag, 10.01.2027, 15:00, DJK-SV Oberndorf : TeG Mittlere Vils
Samstag, 30.01.2027, 11:00, TSV Gars : DJK-SV Oberndorf
Samstag, 13.03.2027, 11:00, DJK-SV Oberndorf : SV Erharting
Das von unseren 2Steps geplante Bierpongturnier muss leider wegen zu wenig Anmeldungen abgesagt werden.


Alex Stein (mitte) übernahm die Siegerehrung und überreichte den Meistern, Rosi Stein und Martin Eder-März, die Pokale.
Verena Kaser war bereit für die Revanche: Wie auch letztes Jahr lautete das Finale der Damenvereinsmeisterschaft Kaser vs. Stein. In diesem Jahr hatten beide aber einen wesentlich längeren Weg ins Finale, was an der sehr erfreulichen Entwicklung des Damentennis liegt. Insgesamt zehn Damen nahmen am Turnier teil und kämpften in umkämpfte Partien um den Einzug ins Finale. Die Anfangshase war durch gegenseitiges Abtasten geprägt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Ballwechsel länger wurden und das Risiko erhöht wurde. In teils sehr engen Spielen setze sich Rosi Stein im ersten Satz mit 6:3 durch. Der zweite Satz begann wie der erste aufgehört hatte.

Verena Kaser ging ins Risiko, doch Rosi Stein wehrte souverän alle Angriffe ab und konnte letztendlich durch ihr sicheres Auftreten auch den zweiten Satz dominieren und hatte beim Spielstand von 5:3 und 40:15 Spielball, den Verena aber nochmal abwehren konnte. Beim Stande von 40:30 und einer unglaublichen Ralley von ca. 50 Shots hatte Rosi am Ende den längeren Atem und ihr Longline-Vorhand Winner sicherte ihr die Titelverteidigung als Vereinsmeisterin.

Im Anschluss daran fand das Herrenfinale statt. Abteilungsleiter Martin Eder-März ließ es sich nicht nehmen und stand dieses Jahr wieder höchstpersönlich im Finale – sein Gegner Markus Stein ist inzwischen Stammgast hier und wollte seinen dritten Sieg in Folge einfahren. Beide hatten einige schwierige Matches mit diversen Champions-Tiebreaks bereits hinter sich, um in das Finale einzuziehen. Das Abtasten dauerte ziemlich lange und bei beiden Finalisten war die Anspannung und Nervosität spürbar, was sich auch durch viele Unforced Errors bemerkbar machte. Nach sieben Breaks in Folge holte sich Martin das erste Aufschlagspiel, auf welches Markus aber umgehend eine Antwort fand. Gegen Ende des ersten Satzes wurde das Level spürbar besser, die Ballwechsel länger und spektakulärer, das Risiko höher und die Emotionen heißer. Am Ende setze sich Markus im ersten Satz verdient mit 6:4 durch. Der zweite Satz ging ähnlich spektakulärer weiter und die Zuschauer wurden Zeuge, wie beide Spieler lauter wurden und sich schließlich den ersehnten Kampf lieferten. In extrem engen Punkten und Matches setze sich Martin am Ende knapp mit 7:5 durch. Die Folge war der gefürchtete und immer sehr fordernde Champions-Tiebreak, in dem die Punkte bis 10 ausgespielt werden. In extrem langen und spannenden Ballwechseln hatte Markus am Ende den längeren Atem und gewann spektakulär mit 10:8. Das bedeutet im Normalfall das Ende einer Partie, in diesem Fall gab es für Martin jedoch noch einen Strohhalm, an den er sich klammern konnte. Markus und Martin hatten sich bereits im Finale der Gewinnerrunde gegenübergestanden und in einem ebenfalls unfassbar knappen und hart umkämpften Spiel hatte sich Martin im Champions-Tiebreak durchsetzen können. Da der Turniermodus vorsieht, dass ein Spieler nur dann ausscheidet, wenn er zwei Mal verloren hat, mussten Martin oder Markus also noch einmal einen Champions Tiebreak spielen, weil beide bisher nur einmal verloren hatten. In diesen nun alles entscheidenden Ballwechseln schien Markus zumindest psychisch einen Vorteil zu haben, doch Martin blieb eiskalt.

Man konnte ihm anmerken, wie viel ihm dieser Titel bedeutet und er spielte wie entfesselt und setzte sich mit 10:4 durch. Das markierte das Ende eines wahnsinnig spannenden und hart umkämpften Finales, das alles geboten hatte, was ein gutes Tennismach braucht. Glückwunsch an die beiden Finalisten, die zu Recht dort standen und das anspruchsvolle Niveau im Oberndorfer Tennis präsentierten, und ein besonderer Glückwunsch an Martin zum Titelgewinn!

Im Anschluss schlüpfte Martin – wandelbar wie eh und je – wieder in die Rolle des Abteilungsleiters. Er resümierte die Saison mit den beachtlichen Ergebnissen der einzelnen Teams und sein besonderes Augenmerk lag darauf, dass die Tennisplätze fast jeden Tag vollkommen belegt waren und Tennis mehr als nur ein vorübergehender Boom ist.
Einige interessante Aspekte – wer hatte die meisten Punktspiele, wer die meisten gewonnen, wer war am öftesten im Training, wer war dieses Jahr erstmals im Punktspieleinsatz, etc. – ließ Martin die knapp 30 interessierten Teilnehmer in einem Quiz erraten.
In der Folge darauf fand die Abschlussfeier mit Grillen, Freibier und gemütlichem Beisammensein statt, welche zum Redaktionsschluss immer noch in vollem Gange war. An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an Rosi Stein und Martin Eder-März zum Gewinn der Meisterschaft! Das Tennisjahr 2026 war uns ein Fest!
Lukas Kölsch